Eine Rechtschreibprüfung kennt nicht automatisch deine Kundennamen, Produktbezeichnungen, Abkürzungen oder Fachbegriffe. Wenn solche Wörter in jedem Dokument rot markiert werden, wird die Prüfung schnell störend. Genau dafür gibt es persönliche Wörterbücher.
Was gehört in ein persönliches Wörterbuch?
- Vor- und Nachnamen, die du regelmäßig verwendest
- Unternehmens- und Produktnamen
- Fachbegriffe deiner Branche
- interne Abkürzungen
- korrekte Fremdwörter oder Neologismen, die im Standardwörterbuch fehlen
Was besser nicht aufgenommen wird
Füge ein Wort nicht nur deshalb hinzu, weil du die rote Markierung loswerden willst. Wenn die Schreibweise eigentlich falsch ist, verschwindet sonst künftig genau der Hinweis, der dir helfen sollte.
Bei unsicheren Begriffen lohnt sich deshalb zuerst eine kurze Prüfung der korrekten Schreibweise.
Groß- und Kleinschreibung bedenken
Je nach Rechtschreibprüfung kann die gespeicherte Form relevant sein. Eigennamen beginnen häufig groß, technische Bezeichner können ungewöhnliche Schreibweisen verwenden. Nimm den Begriff möglichst in der Form auf, die du tatsächlich brauchst.
Fachbegriffe ändern sich
Ein persönliches Wörterbuch ist kein Archiv für immer. Produktnamen werden umbenannt, interne Abkürzungen verschwinden und Schreibweisen ändern sich. Prüfe daher gelegentlich, ob alte Einträge noch sinnvoll sind.
Gerätegebunden oder synchronisiert?
Ein Wörterbuch kann lokal auf einem einzelnen Gerät gespeichert oder zwischen Geräten synchronisiert werden. Beide Modelle haben Vor- und Nachteile: Lokal ist einfacher und vermeidet zusätzliche Datenwege; Synchronisierung spart Arbeit auf mehreren Geräten.
Wichtig ist, dass klar erkennbar ist, welches Modell dein Programm verwendet.
Persönliches Wörterbuch und Datenschutz
Wörterbücher können Informationen über Projekte, Kunden oder interne Begriffe enthalten. Bei sensiblen Arbeitsumgebungen solltest du deshalb wissen, ob diese Daten lokal bleiben oder übertragen werden.
Wie du das Wörterbuch nützlich hältst
- Nur bestätigte korrekte Begriffe hinzufügen.
- Varianten bewusst statt wahllos speichern.
- Veraltete Begriffe gelegentlich entfernen.
- Bei ungewöhnlicher Schreibweise dokumentieren, warum sie korrekt ist.
- Das Wörterbuch nicht als Ersatz für fachliche Terminologielisten verwenden.
Priviot Proof
Die Rechtschreibprüfung in Priviot Write unterstützt ein persönliches Wörterbuch. Eigene Begriffe bleiben nach aktuellem Produktstand lokal und gerätegebunden.
Das passt gut für Namen und Fachbegriffe, die nicht in das allgemeine Wörterbuch gehören. Wenn du mehrere Geräte verwendest, solltest du berücksichtigen, dass ein gerätegebundenes Wörterbuch nicht automatisch auf jedem Gerät identisch ist.
Fazit
Ein persönliches Wörterbuch macht Rechtschreibprüfung deutlich ruhiger und relevanter. Der Nutzen entsteht aber nur, wenn du bewusst entscheidest, welche Begriffe wirklich korrekt und dauerhaft wichtig sind.